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10.07.2026: Gebäudetyp E - Bund will einfacher und günstiger bauen

Bauen soll billiger, schneller und pragmatischer werden: Justizministerin Stefanie Hubig und Bauministerin Verena Hubertz (beide SPD) haben den Gesetzentwurf für den sogenannten Gebäudetyp E vorgelegt. Die Idee: Wer baut, soll rechtssicher auf teure Komfortstandards verzichten können, ohne an Sicherheit und Qualität zu sparen. Die Ministerien versprechen sich dadurch Einsparungen von rund 1.000 Euro pro Quadratmeter. „Bauen muss günstiger werden, Bauen muss schneller werden“, so Hubertz – überflüssiger „Schnickschnack“ könne entfallen. Rechtlich soll das über das Bauvertragsrecht funktionieren: Bauherrinnen und Bauherren, Architektinnen und Architekten sowie Baufirmen sollen künftig vertraglich vereinbaren können, von bestimmten Standards abzuweichen. Was Gesundheit oder Sicherheit betrifft, bleibt verbindlich; anderes lässt sich „abbedingen“. Konkret geht es etwa um etwas dünnere Betondecken, einen geringeren Trittschallschutz, unbeheizte Treppenhäuser oder sichtbaren Beton. In der Praxis, so die Ministerien, mache das für die Bewohnerinnen und Bewohner kaum einen spürbaren Unterschied.



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